Die 50er waren die entscheidenden Nachkriegsjahre Deutschlands. Es waren die Aufbaujahre nach dem verheerenden Kriegsende und man hatte Hoffnung. In den 1950er-Jahren fehlten in Deutschland Arbeitskräfte, denn im Krieg waren unzählige Männer gefallen. Die deutsche Regierung warb im Ausland Arbeitnehmer an.
1956
Der Bundesnachrichtendienst (BND) wurde als Nachfolger der Organisation Gehlen 1956 gegründet.
Sein Personal gründet sich in den Nachkriegstagen auch aus Hitlerdeutschland. Zahlreiche Mitglieder des Sicherheitsdienst des Reichsführers SS wurden nach 1945 unter der Leitung des ehemaligen Generalmajors der Wehrmacht-Abteilung Fremde Heere Ost, Reinhard Gehlen, in westliche Geheimdienstorganisationen übernommen – zunächst in die „Organisation Gehlen“, die 1956 im neu gegründeten Bundesnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland aufging. Andere erklärten sich bereit, für die CIA zu arbeiten oder tauchten, um strafrechtlichen Verfolgungen wegen ihrer begangenen Verbrechen zu entgehen, ab. Mehrere von ihnen nahmen eine neue Identität an oder setzten sich ins Ausland ab. Ist damit das gedankliche Erbe der aktuellen Politik hinreichend erklärbar?