1933 - 1945 - deutschland-im-widerstand.de

Direkt zum Seiteninhalt
Sozialist Adolf Hitler
Die Geschichte Deutschlands erlebte mit der Gründung des deutschen Reiches (1871 bis 1945) einen tiefgreifenden sozialen und politischen Wandel.

Am 28. Juni 1914 besuchte der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz-Ferdinand mit seiner Ehefrau Sophie die bosnische Stadt Sarajewo, wo er ermordet wurde. Am 1. August erklärte das Deutsche Reich Russland den Krieg, am 3. August dann den Franzosen. Ein wahrer Freudentaumel brach in der Bevölkerung aus und die Welle der sich zum Krieg meldenden Zivilisten war enorm. Danach brach 1914 der 1. Weltkrieg aus. Der Erste Weltkrieg (1914 - 1918) war die Zäsur des beginnenden 20. Jahrhunderts mit einem Massaker auf allen Seiten, die in brutalster Weise die Gesellschaft Deutschlands spaltete und unvorstellbare Massenarmut und Verelendung brachte. Deutschland war Verlierer.

Am 28. Juni 1919 wurde der Versailler Vertrag unterzeichnet, der dem geschundenen Land gewaltige Reparationszahlungen auferlegt und eine große Verringerung des Landes zur Folge hatte. Obwohl dieser Vertrag von weiten Teilen des Volkes abgelehnt wurde und nach Kriegsende 1918 die alliierten Truppen Deutschland nicht besetzten, wurde dieser Vertrag in Veraille von Hermann Müller, der gerade erst Außenminister geworden war, und einem Kabinetts-Kollegen im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles unterzeichnet. Bis heute ist es diese Unterzeichnung in Frage zu stellen, da die Unterzeichner nicht über die notwendige Vollmachten verfügten, für das deutsche Reich zu sprechen.

Nicht Wenige sehen den 2. Weltkrieg deshalb als Fortsetzung des 1. Weltkrieges.

Die Weimarer Republik wird als "als Geburtshelfer des Nationalsozialismus" von Vielen bezeichnet, denn die Zeit von 1918 bis 1933 löste die Kaiserzeit ab, erlaubte Parteien und die ersten demokratischen Schritte der noch jungen Republik. Sie stand einerseits für die zunehmende Verwahrlosung und Dekadenz in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, die die Menschen andererseits in bittere Armut und Not trieb.

In der Weimarer Republik wurde die  "Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" gegründet und ihre Inhalte verschafften sich schnell Gehör. Die straff geführten Nationalsozialisten wirkten ab etwa 1918 mit dem Ziel, einen NS-Staat (kurz für nationalsozialistischer Staat) mit dem Ziel einer Einheitspartei aufzubauen.

Die Wahl Adolf Hitlers (Hitler wurde am 30. Januar 1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum deutschen Reichskanzler ernannt) führte in Folge zur völligen Umgestaltung des Landes zu einem Großdeutschen Reich unter den Werten des Nationalsozialismus. Nach dem Tod Hindenburgs 1934 proklamierte Hitler sich als Führer und Reichskanzler.

Die Weltwirtschaftskrise bis weit in die 30er Jahre hinein begegnete man mit staatlichen Konjunkturprogrammen, die die Massenarbeitslosigkeit eindämmte, 1934 erfolgte auch der Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht und Rüstungsindustrie.

Ehrgeizige Pläne erfordern "ehrgeizige Taten". Die Ideologie der Nationalsozialisten ist kontrovers zu betrachten. Unstrittig ist, dass man das deutsche Volk mit Gesetzen und Verordnungen diktatorisch spaltete. Viele denken, dass im Kern nicht die Förderung der Nationale Identität sondern ein menschenverachtender Sozialismus Antrieb für die Gleichrichtung der Massen war. Dieser Aspekt wird viel zu wenig beleuchtet und die Ansicht, dass Nationalsozialismus für "Rechts" steht, also Nationale Interessen, ist eine falsche Fährte. Retrospektiv war es die tiefe Verachtung vor einer freiheitlichen und selbstbestimmten Gesellschaft, die eher dem linken bzw. marxistischem Weltbild der menschlichen Entrechtung nahe kommt. Das deutsche Volk wurde (ideologisch) versklavt und "auf Linie gebracht". Randbemerkung: Anleihen an heute finden sich leicht.

Deutschen Juden wurden ab 1933 immer mehr ausgegrenzt und entrechtet. Besonders die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935 sorgten für die juristischen Grundlagen der Verfolgung dieser Gruppe. Betroffene waren Menschen, die als Juden, „Zigeuner“ oder Schwarze eingeordnet wurden, sowie deren Angehörige. Zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen erfolgten in dieser Zeit, die übrigens bis in die Neuzeit noch hineingreifen. Zahlreiche Juden mussten ihre Heimat verlassen. Ab 1933 verliesen schätzungsweise bis zu 300.000 Juden Deutschland, was einem Anteil von etwa 60% der jüdischen Bevölkerung entsprach. Diese zahlen werden aber angezweifelt.

Am 28. Februar 1933 brannte das Reichstagsgebäude unter bis heute ungeklärten Umständen.  Mit der Reichstagsbrandverordnung (einer Notverordnung) wurden alle Grundrechte außer Kraft gesetzt. Eine der Folgen: Innerhalb eines halben Jahres wurden 1933 aufgrund dieser Verordnung rund 100.000 Gegner des Nationalsozialismus verhaftet und die Gestapo jagte fortan ab 1933 die Oppositionellen im ganzen Reich und sorgte für eine Gleichschaltung der politischen Ordnung. 1934 trat das Heimtückegesetz in Kraft: "..Das Gesetz gegen heimtückische Angriffe auf Staat und Partei und zum Schutz der Parteiuniformen vom 20. Dezember 1934, bekannt unter der Bezeichnung Heimtückegesetz, stellte die missbräuchliche Benutzung von Abzeichen und Parteiuniformen unter Strafe. Es schränkte darüber hinaus das Recht auf freie Meinungsäußerung ein und kriminalisierte alle kritischen Äußerungen, die angeblich das Wohl des Reiches, das Ansehen der Reichsregierung oder der NSDAP schwer schädigten...."

Das Reichsbürgergesetz trat am 15. September 1935 in Kraft. Es war ein Gesetz des NS-Staates und spaltete die Gesellschaft in Klassen. Im Zuge dieses Gesetzes wurden viele Verordnungen erlassen. Die nun durch Gesetz definierten Reichsbürger erhielten die vollen Rechte, "die Anderen" waren bloße Staatsangehörige mit wesentlich geringeren Rechten. Erwähnenswert ist, dass die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG) vom 22. Juli 1913 erworben wurde. Das Reichsbürgergesetz war auch eines der beiden Nürnberger Rassengesetze, die Juden (aber nicht nur diese!) in Menschen 2. Klasse "aussonderten". Man brach mit diesem und den folgenden Gesetzen die Rechtsgleichheit und machte Bürger zu (auch politisch) "vollberechtigten" (Reichs)Bürgern oder kategorisierte sie in Menschen 2. Klasse. Die einfachen „Staatsangehörigen“ unterlagen de facto damit nicht dem vollen Schutz des Reichs.

Die Verfassungsgesetze des Deutschen Reichs zwischen 1935 und 1945 regelten in einer Vielzahl an Gesetzen die staatliche Organisation. So wurde ab ab 1933 der Bundesstaat in einen Zentralstaat umgewandelt.

Eine Vielzahl an Gesetzen entstanden in dieser Zeit, so z.B. das heute bekannte und noch immer im Wesen existente "Einkommensteuergesetz". Dieses Gesetz stammt vom 16.10.1934 und es wurde zuletzt geändert am 22.12.2014. Bei diesem Einkommenssteuergesetz handelt es sich eindeutig um ein Nazigesetz, das bis heute (Gesetzeswidrig) gilt.

Ab 1938 wurde die Kennkarte ausgestellt, der Vorläufer des heutigen Personalausweises.

Wer dem drohenden Wahnsinn entgehen wollte, also Deutschland mit seinem Vermögen verlassen wollte, unterlag der "Reichsfluchtsteuer". Auch dies erlebt heute eine modernisierte Auferstehung, indem Bürger, die aktuell aus Deutschland wegziehen, auf ihr Kapital eine empfindliche Steuer zu akzeptieren haben. Nach Kriegsende fanden zahlreiche Nationalsozialisten eine weitere berufliche Karriere in deutschen Behörden, bei den Siegermächten und auch auch im Zivilleben in Deutschland.

FAZIT
Viele Fragen tauchen dazu bis heute auf:
Wie konnte ein "Nichtdeutscher" (dazu Vegetarier) überhaupt an die Spitze einer derart nationalen Partei sich wählen lassen?
Weshalb konnte ein Österreicher überhaupt ein Spitzenamt durch Ernennung als "Nichtdeutscher" übernehmen?
Wie schaffte man es, gigantische Konjunkturprogramme in einem Land zu starten, das sich zuvor in einem Zustand der finanziellen Apathie befand? Welche Kreise pumpten zu welchem Zweck Kapital in das diktatorische System?
Warum orientiert das deutsche Volk sich nach dem "Experiment der Weimarer Republik" nicht an der Kaiserzeit?. Dies blühte aus eigener Kraft wirtschaftlich, brachte sozial tiefgreifende Reformen hervor, bot den Menschen bessere Chancen und verunmöglichte durch die dezentrale Machtstruktur der Bundesstaaten eine Diktatur.
Weshalb konnte die NSDAP überhaupt von einer Kleinstpartei in der Weimarer Republik auf über 7 Millionen Mitgliedern wachsen ohne nennenswerte "Gegenwehr" nach Offenlegung der Parteiziele, die bis zu Entrechtung auch der eigenen Bevölkerung führten? Waren hier auch Kräfte von außerhalb am Werk, die dies finanziell und strategisch unterstützten?
Warum wird das Thema "Sozialismus" anstatt "Nationalismus" in dieser Zeit nicht näher beleuchtet? War Nazi-Deutschland nicht im Endeffekt ein "sozialistisches Experiment"?
Warum konnten sich zahlreiche Profiteure des NS-Regimes bis heute weitgehend "unbeschadet" ihre Geschäfte weiterführen?
Warum "rettete" sich eine ganze Heerschar von Agenten und Behördenmitarbeiter des NS-Apparates in die nachkriegsdeutschen Staatssicherheitsdienste?
Fußt der deutsche Verfassungsschutz ideologisch auf diesem Personal und welches Arbeitsmaterial aus dieser Zeit liegt in den Schubladen dieser Behörde?

Der "Ariernachweis" war für viele Personengruppen, vornehmlich diejenigen, die in den Staatsdienst gingen, eine unerlässliche Voraussetzung für die Teilnahme bzw. dem Vorwärtskommen.

lbi.org
Arische Abstammung
Zurück zum Seiteninhalt