1945 - Der Zusammenbruch des deutschen Reichs - deutschland-im-widerstand.de

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Das Kriegsende 1945 besiegelte auch das Ende des deutschen Reichs nach 1933. In der Potsdamer Konferenz berieten die Siegermächte am 17.07.1945 über das weitere Vorgehen bzw. die Nachkriegsordnung des besiegten Landes. Beschlossen wurde die polnischen Gebiete östlich der sogenannten Curzonlinie der Sowjetunion zuzusprechen, was in der Folge eine gewaltige Auswanderungswelle aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten zur Folge hatte. Nicht zuletzt verkleinerte sich das Gebiet des ehemaligen deutschen Reichs ganz erheblich. Millionen Soldaten begaben sich nach Kriegsende in die Gefangenschaft. Auch auf deutschem Gebiet. In der Besatzungszeit in Deutschland zwischen 1945 und 1949 spaltete sich dann Deutschland in 2 Teile.

12 bis 14 Millionen Heimatvertriebene und Flüchtlinge und der Zerfall der deutschen Wirtschaftsräume verschärften das soziale Elend. Die Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa zwischen 1945–1950 wurde durch unvorstellbares Leid begleitet, dass Millionen Tode forderte und bis heute wesentlichen Einfluss auf die geopolitische Lage hat.

Alliierte Siegermächte drangsalierten und töteten weiterhin die deutsche Zivilbevölkerung und errichteten Lager für die heimkehrenden Soldaten, in denen systematischer Massenmord durch Verelendung betrieben wurde. Diese Gräueltaten wurden von jeder deutschen Regierung bis heute unter den Teppich gekehrt. Dass man die deutsche Zivilbevölkerung systematisch auslöschen wollte, beweisen zahlreiche militärische Schläge auch in den letzten Kriegstagen gegen deutsche Städte, die förmlich im Bombenhagel erstickten und unvorstellbares Grauen hervorbrachten.

Nach Kriegsende erfolgte die systematische Plünderung wertvoller Ressourcen der deutschen Industrie und die Deportation der für die Siegermächte wertvollen Mitarbeiter für deren Rüstungs- und Militärmaschinerie. Der Wiederaufbau des Landes gestaltete sich schwierig, führte aber durch eine immense Kraftanstrengung der Bevölkerung in einen baldigen Wirtschaftlichen Aufschwung.

Dass zahlreiche Politiker und Beamte des deutschen Reiches, genauer des Nazi-Deutschland, eine berufliche Karriere im neuen Deutschland machten, ist unstrittig. Und auch zahlreiche Industrielle profitierten von den guten Verbindungen im Nazi-Reich. Sie konnten trotz zahlreicher Verbrechen im Nachkriegsdeutschland erneut starten.

Die Alliierten, genauer die USA, schrieben den politischen Neuanfang der geschändete Nation, in dem sie auch die Organisationsstruktur des Landes mit diktierten Gesetzen planten. Die bedeutende Rede des SPD-Politikers Carlo Schmidt am 08.09.1948 stellt die noch heute gültige "Rechtsnorm" dar und lässt den Schluss zu, dass die seinerzeit verfassten Grundgesetze weder eine Verfassung sind oder gleichen, noch die Souveränität Deutschlands wiederspiegelt. Und sehr wesentlich: das deutsche Reich bzw. dessen Vertreter haben nie eine Kapitulationsurkunde unterschrieben. Am 8. Mai 1945 hat die deutsche Wehrmacht bedingungslos kapituliert. Ein erheblicher Unterschied für die Frage, inwieweit überhaupt das deutsche Reich "besiegt wurde". Jede deutsche Nachkriegsregierung wäre demnach zufolge unrechtmäßig im Amt und jeder Gesetz und jede Verordnung auch hinfällig. Damit war diese große Täuschung Teil des Plans der Alliierten, zusammen mit den gefügigen deutschen Nachkriegspolitikern, das deutsche Volk erneut in die wirtschaftliche Sklaverei zu bringen.

Willy Brandt gab sich 1948 (!) einen neuen Namen.






























Nach 1945 bis heute hat keine deutsche Regierung mit den Siegermächten einen Friedensvertrag ausgehandelt. Dadurch wurde die Souveränität wissentlich den bis heute gültigen Kriegsgesetzen untergeordnet. Deutschland hat in Folge dessen auch bis heute keine Verfassung, da diese bis heute von jeder politischen Partei und Regierung nie in Gang gebracht wurde. Die nach Kriegsende eingeführte Demokratie und die eingeführte Parteistruktur war und ist die langlebigste Waffe, die das totalitäre NS-Regime zur Beherrschen des deutschen Volks ablöst(e), sagen viele Demokratischkritische.

FAZIT
Der Plan der Alliierten, aus Deutschland einen Agrarstaat nach der Niederlage (Morgenthau-Plan) zu machen, trägt allmählich Früchte. Der Brite Winston Churchill, gilt als Pionier der europäischen Union, die er bereits 1946, also kurze Zeit nach der Niederlage Deutschlands forderte. Welche wahren Absichten steckte hinter dieser Forderung, wo er doch ein offener Deutschlandhasser, Russengegner und nachgewiesener Kriegsverbrecher war? Welche Kreise brauchten derartige blutbeschmierte  Protagonisten als politische Rechtfertigung eines geplanten EU-Konstrukts, das die Auflösung der Nationalstaaten bis heute vorantreibt? War in Wahrheit das Deutsche Reich für diese Pläne hinderlich? Warum unterwanderten nachgewiesene Nazis mit Hilfe der Regierung und ihrer nachgelagerten Stellen das zivile Leben in Deutschland?
Sicher ist, dass die die nach Kriegsende durch die Siegermächte eingeführte parteiengeführte Regierungsform vorrangig die weitere Ausbeutung des Landes bis zum bitteren Ende zur Folge hat.
Mit der spätdekadenten Auswahl von Menschen in Regierungsverantwortung, die in Ämter aufgrund ihrer Willfährigkeit fremden Mächten folgend keine Beziehung mehr zur eigenen Nation haben, ist das Endziel wohl bald erreicht, das die Nazis mit dem deutschen Volk vergeblich mit Massenbeigeisterung und inneren Gewalt bereits umzusetzen versuchten: die Bildung eines europäischen Superstaates droht, das nach ideologischen Führungslinien die herrschende von der für sie arbeitenden Klasse in strikte Kasten trennt.

FORTSETZUNG FOLGT

14.03.2024 ndr
11.06.2021 ZEIT
19.07.2020 ZDF
04.02.2020 COMPACT
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